Wie soll das Thema formuliert sein?

Ein wissenschaftliches "Produkt" (Hausarbeiten, Projektarbeiten, Abschlussarbeiten) erkennt man bereits an einem passenden Titel. Er muss in wenigen, klaren Worten verständlich werden lassen, welche Problemstellung angegangen wird. Unpassend sind vollständige Sätze und Frage- oder Ausrufezeichen (dies gilt ebenfalls für alle Überschriften innerhalb der Arbeit). Die Benennung konkreter Firmen oder Fälle ist zu vermeiden.

Der Titel benennt in knappester Form die wesentlichen Eckpunkte des Vorhabens. Die enthaltenen Schlüsselwörter (am besten nur drei, maximal fünf – der besseren Merkbarkeit wegen) müssen auch in der Gliederung der Arbeit wiederzufinden sein.

Aus dem Titel lassen sich bereits die notwendigen Abhängigkeiten bzw. Bezüge der Schlüsselwörter erkennen, die in der das Thema konkretisierenden Forschungsfrage definiert sind.

Beispiele klarer, daher guter Formulierungen:

  • Businessplanfaktoren für einen veganen Onlineshop
  • Chancen und Risiken einer Kampagne gegen die umweltgefährdende Nutztierhaltung
  • Besonderheiten einer Kommunikationsstrategie zur Erschließung der Omnivoren in der Generation 55plus

Beispiele zu komplexer, daher unklarer Formulierungen:

  • Untersuchung von Ansätzen für die Erfassung von Unternehmens- und Markenidentitäten zur Realisierung eines Markenbildes für eine neue vegane Handelskette
  • Wertorientierte Ansätze zur Identifikation und Messung, sowie Darstellung von Kundenwert im Spiegel der Bewertung immateriellen Vermögens
  • Schaffung neuer Erlebniswelten in der Musik - Anwendung semantischer Technologien auf komplexe Datenstrukturen am Beispiel von Audiodateien

Beispiele nichtssagender, daher unbrauchbarer Formulierungen:

  • Veganes im Netz
  • Vegan kann alles – aber wer kann schon vegan leben?
  • Schöne neue Welt des Veganismus

An den beiden als negativ bezeichneten Beispielbereichen wird hoffentlich deutlich: Wir brauchen knappe und klare Themenformulierungen, unter denen sich jeder sogleich etwas vorstellen kann und die auch einlösbar sind.

Am Ende des Weges wird eine jede Arbeit nicht nur daran gemessen, ob dort eine Problemstellung identifiziert wurde, eine klare Zielsetzung definiert sowie eine umsetzbare – operationalisierbare – Forschungsfrage formuliert wurde, sondern ob auch das Thema der Arbeit eingelöst wurde! Auf dem Deckblatt steht der Titel – und der muss umgesetzt worden sein, anderenfalls ist alle Mühe umsonst gewesen.

 
 

Webinare

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Kernthema des Webinars ist die Frage, wie man seine eigene Forschungsfrage zielführend entwickeln kann.

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Es erwarten Sie also eine Menge Tipps und am Schluss unsere Rubrik „Ihre Fragen – unsere Antworten“.

 
 

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  • Praxisbeispiele – top & flop – 6 Lektionen • 25 Min.
  • Forschungsfragen entwickeln – 8 Lektionen • 30 Min.
  • Zum Schluss – 4 Lektionen • 15 Min.

Kommentare

„Das Vier-Schritte-Modell (Problemstellung, Zielsetzung, Forschungsfrage, Vorgehensweise) zur Findung des Forschungsthemas wird kurz und einprägsam an einfachen Beispielen erklärt.“ – „Endlich konnte ich die Funktion einer Forschungsfrage kennenlernen. Danke!“ – „Es ist eine wirklich gute Einführung in das Thema. Für Anfänger, die noch nie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben haben, ist der Kurs sehr gut geeignet.“ – „Freundlicher Vortragsstil, reicher Erfahrungsschatz aus akademischer Betreuungsarbeit, gut gewählte Beispiele zu den Kernanliegen des Online-Kurses.“  –„Endlich verstehe ich, was Forschungsfrage bedeutet!“ – „Bestens, danke! Hat mir sehr geholfen“
 

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