Was unterscheidet qualitative und quantitative Methoden?

Bei empirischen Forschungsvorhaben unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Methoden.

Merkmale des qualitativen Vorgehens

Durch hermeneutische, aber auch durch narrative und andere Methoden werden Aussagen, Haltungen und Meinungen erfasst, um deren Bedeutungen nutzbar zu machen.

Dies geschieht in der Regel mit geringen Fallzahlen, denn qualitative Interviews beispielsweise, die aus offenen Fragen und somit aus mitunter weit ausholenden Antworten bestehen, holt man dort ein, wo sie aussagekräftig sind; Häufigkeiten gleicher oder ähnlicher Antworten spielen dabei meist nicht die Hauptrolle.

Es handelt sich um ein ähnliches Vorgehen wie mit der wissenschaftlichen Literatur: Man sucht nach Aussagen, die als Argumente nutzbar werden könnten.


Merkmale des quantitativen Vorgehens

Durch Erhebungen oder Messungen wird nur das erfasst, was zählbar, messbar bzw. sammelbar ist. Denn hier geht es darum, Daten zu generieren, die statistisch auswertbar sind.

In den Sozialwissenschaften ist die Repräsentativität quantitativer Ergebnisse von Bedeutung; daher wird eine Stichprobe in Bezug zu einer Grundgesamtheit definiert und es werden in der Regel deutlich höhere Fallzahlen für die Untersuchung benötigt als bei der qualitativen Vorgehensweise.

Quantitative Interviews oder Befragungen bestehen nicht aus offenen, sondern aus geschlossenen Fragen: Die Befragten können nur standardisierte Angaben machen.

Sinnvoll und durchaus üblich ist es, hier auch mindestens eine offene Frage anzuhängen, um auf diese Weise - ohne statistische Nutzungsmöglichkeiten - auf andere und neue Aspekte gebracht zu werden, die bei einer strikt geschlossenen Erhebung nicht im Blick wären.

Ausführlicher im Video dargelegt:

Video (Dauer: 4:31) aus unserem kostenlosen Onlinekurs bei TED Ed

 
 

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Es gibt auch hier die Möglichkeit zum Live-Chat sowie zu Fragen an den Prof.

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