Wofür steht Ihre Formel "PZFV"?

PZFV verweist auf die vier notwendigen Elemente zu Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit:

  1. Ausgangspunkt ist dabei, dass zunächst eine Problemstellung "P" erkannt und formuliert wird.
  2. Danach kann eine problemlösende Zielsetzung "Z" bestimmt werden.
  3. Die Forschungsfrage "F" wird im nächsten Schritt entwickelt und muss verraten, welchen methodischen Weg man zum Erreichen von "Z" einschlagen wird.
  4. Schließlich braucht es noch als vierten Punkt die Beschreibung der konkreten Vorgehensweise: "V".

Dies ergibt zusammengesetzt die Formel PZFV.

Beispiel:

Sie wollen eine Untersuchung beginnen mit dem Thema:

"Corporate Social Responsibility als Wettbewerbsvorteil von Medienunternehmen".

Dann könnten Sie PZFV möglicherweise so notieren:

P(roblemstellung) = Es ist unklar, ob CSR in einem Medienunternehmen gemäß "iooi" (vgl. PWC) überhaupt zu einem Output und gar noch zu einem Impact führt - und ob / wie daher das alles als Wettbewerbsvorteil bewertet werden kann.

Z(ielsetzung) = Finden und Anwenden vorhandener wissenschaftlicher Methoden zur Messung von Output und Impact sowie deren prüfende Anwendung am Beispiel eines Medienunternehmens, unter der Perspektive des Erkennens von Wettbewerbsvorteilen durch CSR.

F(orschungsfrage) = Welche Wettbewerbsvorteile (das ist ja Ihre eigentliche Zielperspektive) können aus der nachhaltigen CSR-Implementierung bei einem Medienunternehmen entstehen?

V(orgehensweise) =

  1. Festlegen der Wettbewerbsvorteile, die bei einem Medienunternehmen wg. CSR erwartet werden könnten;
  2. Erfassen der CSR-Aktivitäten eines konkreten Medienunternehmens anhand des Porters Shared-Value-Ansatzes;
  3. Testen vorhandener wissenschaftlicher Methoden zur Erfolgsmessung der beiden letzten Stufen des "iooi"-Praxismodells von PWC am Beispiel des Medienunternehmens;
  4. Evaluieren des Ergebnisses mit Blick auf die unter 1. bestimmten Wettbewerbsvorteile;
  5. Kritische Diskussion der eingangs unterstellten Interdependenzen (CSR-Werte <-> Wettbewerbsvorteile).

Dies als ein Beispiel für die Umsetzung der Formel PZFV.

Diese Vorgehensweise hat auch Konsequenzen für die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit: Man wird nun zielgerichteter vorangehen und nach der Einleitung keine "Definitorischen Grundlagen" oder "Konzeptionellen Grundlagen"sozusagen bremsend einbauen, sondern jene Grundlagenanteile lediglich dort und nur in dem Umfang einbringen, wo sie im Verlauf der Untersuchung wirklich benötigt werden.

 
 

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