Wie tiefgehend muss der Grundlagenteil sein?

Prinzipiell gilt, dass nichts in einer wissenschaftliche Arbeit vorkommen darf, was für die Bearbeitung und Beantwortung der Forschungsfrage bzw. Themenstellung überflüssig ist.

Positiv formuliert: Alles, was für das Verständnis der Problemstellung und des Lösungsweges notwendig ist, muss in der Arbeit enthalten sein.

Dazu gehören selbstverständlich Grundlagen aus der wissenschaftlichen Literatur: Methoden, Modelle und bereits zum Untersuchungsgegenstand vorfindbare Untersuchungen.

Keinen separaten Grundlagenteil erstellen!

Wenig hilfreich ist dabei aber die vielerorts gemachte Vorgabe, nach der "Einleitung" (Kap. 1) alle benötigten "Konzeptionellen Grundlagen" (Kap. 2) gesammelt darzustellen.

Solch ein separater Grundlagenteil ist nämlich oft mit allerlei Informationen zu füllen, die in der dann erst ab Kap. 3 folgenden eigentlichen Bearbeitung möglicherweise gar nicht so umfänglich benötigt werden bzw. auf die dann jeweils zurückverwiesen werden muss.

So etwas hat für die Leser ein umständliches Herumblättern zur Folge.

Tipp: Beginnen Sie Ihren Bearbeitungsteil direkt mit Kap. 2 und bringen Sie Grundlagen-Informationen immer direkt dort ein, wo sie gerade für Argumentationen oder für die Nachvollziehbarkeit notwendig sind!

Auf diese Weise vermeiden Sie die unnütze Erarbeitung und Verschriftlichung von nicht benötigten Informationen, Sie sparen Zeit und Kraft - und Ihre wissenschaftliche Arbeit gewinnt an Konsistenz.

Grund für diese Vorgehensweise ist, den forschenden Charakter - Erreichen eines Erkenntnisziels - in allen hochschulischen Arbeiten, also auch bei Projektarbeiten und Referaten, durchgängig aufrecht zu erhalten.

 
 

Unsere Webinare

„Richtig zitieren“

Ein kostenloses Webinar (Online-Seminar) mit Prof. Dr. Martin Gertler

Er erläutert Ihnen, worauf Sie bei der Quellenwahl und deren Darstellung achten sollten.

Die geltenden Zitierweisen und Darstellungsformen werden anhand von Fallbeispielen und auch von Negativbeispielen vorgestellt.

Insbesondere geht es darum, Plagiate zu vermeiden, die immer wieder – meist sogar unabsichtlich – erzeugt werden.

Es gibt die Möglichkeit zum Live-Chat, zu Fragen an den Prof sowie hilfreiche Tipps – und am Schluss unsere Rubrik „Ihre Fragen – unsere Antworten“.

Dieses Webinar findet in der Regel mittwochs und samstags statt!

„Forschungsfrage“

Ein kostenloses Webinar (Online-Seminar) mit Prof. Dr. Martin Gertler

Er erläutert Ihnen, worauf Sie bei der Entwicklung und Abarbeitung Ihrer Forschungsfrage achten sollten.

Formulierungen werden anhand von Fallbeispielen und bewusst auch anhand von Negativbeispielen besprochen.

Kernthema des Webinars ist die Frage, wie man seine eigene Forschungsfrage zielführend entwickeln kann.

Es gibt auch hier die Möglichkeit zum Live-Chat sowie zu Fragen an den Prof.

Es erwarten Sie also eine Menge Tipps und am Schluss unsere Rubrik „Ihre Fragen – unsere Antworten“.

Dieses Webinar findet in der Regel dienstags und freitags statt!

 
 
 
 
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Webinar heute: Quellen mit Zotero verwalten!

Die Anwendung wird anhand von typischen Quellenarten (Monographie, Sammelband, Zeitschrift und Onlinequelle) erläutert. Dabei können alle Schritte parallel mitvollzogen werden.

Das ist das Besondere unseres Webinars „Referenzmanager Zotero“ – um 11:00 und um 19:30 Uhr. 

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